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 Leben

Wie ein Rummelplatz,

riesengroß und kunterbunt.

Kein Zuckerwattenschlecken.

 © silke k. 2005

 

Ich wünschte,

es gäbe nicht so viele Treppen

und weniger Steine auf meinem Weg,

und ich könnte gehen, wohin ich will,

nicht an einer Hand, sondern allein.

Ich wünschte,

ich würdí den Rollstuhl niemals brauchen,

und könnte andíre Räder wählen,

ich würdí den Kaffeebecher heben können,

mit einer Hand, genau wie früher.

Ich wünschte,

die Kreise würden wieder größer werden,

nicht nur kleiner und enger,

und die Mauer würde fallen

am Ende auch die in den Köpfen

 © silke k. 2005

 

Meine innere Stärke

Gestolpert

Gedemütigt

In Ecken getrieben

Mit Füßen getreten

Zerrissen

Verkrustet

Vernarbt

Mit großen Pflastern

Zusammen gehalten

 

Immer noch da!

 © silke k. 2005

 

zwei herzen

schlagen nun in deiner brust

in meiner auch

in dir wächst ein kind

in mir trauer

cíest la vie

© silke k. 2005

 

Foul

He, du, Leben,

wieso zeigst du mir

die gelbe Karte?

Du

hast mir doch ein Bein gestellt

Echt, da seh ich ROT!

© silke k. 2005

 

mit jedem sturz

falle ich tiefer

 und bin dennoch stärker,

wenn ich

aufgestanden bin.

© silke k. 2004

 

Glück

Zergeht auf der Zunge

Zwitschert im Ohr

Strahlt vom Himmel

Und in den Augen

Umspült in warmen Wogen

Hält eng umschlungen

Streicht übers Haar

Küsst mit feuchtem Mund

Wirbelt bunt durch die Lüfte

Bricht Erde auf

Sprießt und wächst

Und blüht

Versteckt sich nicht

© silke k. 2005